Mitgefühl – Der freundliche Blick auf sich selbst
Mitgefühlstraining (MBCL) nach Jana Willms & Dirk van den Brink
Das Mitgefühlstraining (MBCL) unterstützt dabei, eine liebevolle, wohlwollende und unterstützende Haltung sich selbst gegenüber zu entwickeln.
Viele Menschen sind im Alltag streng mit sich, kämpfen gegen sich selbst oder stellen die eigenen Bedürfnisse hinten an.
Mitgefühl bedeutet, diesen inneren Kampf zu beenden – und anstelle von Selbstkritik Freundlichkeit, Verständnis und Herzenswärme zu kultivieren.
Was bedeutet Mitgefühl?
Mitgefühl heißt:
sich selbst so zu begegnen, wie man einer guten Freundin oder einem guten Freund begegnen würde – mit Freundlichkeit, Geduld und innerer Weichheit.
Durch gezielte Übungen aus dem MBCL entstehen neue innere Räume von Ruhe und emotionaler Stabilität.
Wirkungen des Mitgefühlstrainings
Mitgefühlspraxis stärkt:
Selbstfürsorge und innere Ruhe
den freundlichen Blick auf sich selbst
ein Gefühl von Wohlwollen und Herzenswärme
die Fähigkeit, Bedürfnisse besser wahrzunehmen
die innere Erlaubnis, nicht mehr gegen sich selbst zu arbeiten
eine liebevolle Grundhaltung gegenüber dem eigenen Erleben
Diese Praxis kann unterstützend sein bei Stress, Erschöpfung, Selbstkritik, emotionaler Anspannung oder auch als Ergänzung zur Psychotherapie.
Wie läuft Mitgefühlstraining ab?
Über ruhige, angeleitete Übungen aus dem MBCL – wie Meditation, Imaginationsarbeit oder sanfte Achtsamkeitssequenzen – wird der innere Dialog weicher und tragender.
Nach und nach entsteht ein Gefühl von Verbundenheit, Stabilität und Selbstannahme, das auch im Alltag spürbar wird.
Für wen eignet sich MBCL?
Für Menschen, die:
mit sich selbst freundlicher umgehen möchten
innere Ruhe und emotionale Sicherheit stärken wollen
oft kritisch mit sich sind oder hohe Erwartungen an sich stellen
sich mehr Selbstfürsorge wünschen
ihre Achtsamkeitspraxis vertiefen möchten